Kroatien – Prima Klima!
Die aus dem früheren Jugoslawien hervorgegangene Republik Kroatien hat sich auch wegen seines angenehm warmen Klimas zu einem beliebten Urlaubsland entwickelt. Das dinarischen Gebirge als Klimascheide unterteilt Kroatien in zwei Klimazonen. Der östliche und nordöstliche Teil Kroatiens ist geprägt vom zentraleuropäischen Kontinentalklima. Im Sommer herrschen hier angenehme Tagestemperaturen von im Schnitt etwa 26 Grad Celsius, im Winter liegen die Durchschnittswerte nur knapp über dem Gefrierpunkt. Pro Jahr fallen in der Region etwa 750 Millimeter Niederschlag pro Quadratmeter.
Die bei Urlaubern besonders beliebte Küstenregion an der Adria im westlichen Teil des Landes zählt zur mediterranen Klimazone. Die Küstenregion gehört zu den sonnigsten Gegenden in ganz Europa, die angrenzenden Gebirgszüge schirmen die Küstenstreifen von den kühlen Nordwinden ab. Mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur von fast 30 Grad Celsius und elf Sonnenstunden täglich bei lediglich drei Regentagen im Juli ist die Küste Kroatiens eine optimale Gegend für Sonnenhungrige. Die Wassertemperatur steigt in dieser Zeit auf warme 25 Grad Celsius an. Aufgrund der vom Meer aus wehenden frischen Brise ist das Klima trotz Spitzentemperaturen von bis zu 38 Grad Celsius nicht drückend. Lediglich der als Bora bezeichnete Landwind, welcher in den dinarischen Bergen entsteht, kann etwas unangenehm sein und für schnelle und starke Temperaturschwankungen sorgen.
Auch in den Wintermonaten werden in den Küstengegenden noch immer relativ milde Tagestemperaturen von im Schnitt zehn bis zwölf Grad Celsius erreicht. Der Bereich im Süden der Adria ist mit etwa 3.000 Millimetern Niederschlag pro Jahr und Quadratmeter die regenreichste Region Kroatiens. Der überwiegende Teil des Niederschlags fällt in den Wintermonaten, die Sommer sind sehr trocken und bis auf wenige kurze und kräftige Gewitter nahezu niederschlagsfrei.